Unter diese Leitgedanken stellen wir unser Engagement für die Mahn-, Gedenk- und Dokumentationsstätte in den ehemaligen Arrestzellen des Alten Rathauses in Lüdenscheid.
Konzert - A Tribute to Coco Schumann & Ghetto Swingers
07.11.2026 A Tribute to Coco Schumann & Ghetto Swingers
2013 lernte der E-Gitarrist Alexander Kranich Coco Schumann kennen und begann mit der Rekonstruktion seiner Kompositionen, die dieser für uns mit seinem Quintett und Schumanns originaler Gitarre aufführt und dabei aus Schumanns Leben erzählt. Alexander Kranich erzählt die Geschichte dieses Ausnahme-Gitarristen und wird bei dem Konzert die originale Gitarre Schumanns aus den 1940er Jahren spielen.
2025 und 2026 erschienen bereits zwei Alben mit Kompositionen Schumanns.
Am aktuellen Album "Coco Schumann Songbook" wirkten Götz Alsmann, Klaus Voormann und Gregor Hübner als Gäste mit.
Zu Coco Schumann (1924-2018):
"Ich bin ein Musiker, der im KZ war, kein KZ Insasse, der Musik macht" hat Coco immer klargestellt. Er lernte zunächst Schlagzeug und dann das Gitarrenspiel. Bereits Ende der 30er Jahre spielte er in den Clubs Berlins Swing, bis er 1943 verraten und nach Theresienstadt deportiert wurde. Hier wurde er Mitglied der "Ghettoswingers" und spielte für die Insassen des Lagers. 1944 kam er nach Auschwitz. 1945 wurde er nach Dachau deportiert. Er überlebte und erzählte.
Weitere Info siehe: https://gakranich.de/tribute-to-coco-schumann/
Der Bayrische Rundfunk führte 2009 ein Interview: https://www.ard.de/ardkultur/musik/jazz/jazz-musiker-und-gitarrist-coco-schumann,jazz-musiker-und-gitarrist-coco-schumann-ard-alpha-100.html
Das Kranich-Kollektiv besteht aus:
Alexander Kranich: Gitarre, Dirk Engelhardt: Saxophon,
Axel Reichard: Piano, Max Jalaly: Kontrabass,
Andreas Smyrek: Schlagzeug.
weitere Info siehe: https://gakranich.de/tribute-to-coco-schumann/
Konzert in Kooperation mit:
Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.;
VHS, Volkshochschule Lüdenscheid;
Musikschule Lüdenscheid
Eintritt: frei, Spende erbeten
Einlass: 18.00 Uhr mit Getränkeangebot
Pause: mit Getränken und Finger-Food Angebot
Abschluss: Gespräche mit Getränkeangebot
Am 28.April 1942 deportierten die nationalsozialistischen Machthaber die größte Gruppe jüdischer Bürger aus Lüdenscheid und dem Regierungsbezirk Arnsberg "in den Osten". An dieses Ereignis erinnern der Ge-Denk-Zellen-Altes-Rathaus e.V. in Kooperation mit dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge mit einer Ausstellung des Riga-Komitees. Dies ist ein Zusammenschluss von über 50 Kommunen aus NRW und weiteren Städten, die an die Deportationen und Ermordung von jüdischen Bürgern ins Baltikum erinnert. Ein Gedenkort nahe Riga wird von diesem Komitee unterstützt und gepflegt.
Zur Eröffnung am 23.April 18 Uhr wird nach einem Grußwort des Bürgermeisters Sebastian Wagemeyer der Vertreter des Volksbundes, Jens Effkemann (Münster), über diese Erinnerungsarbeit berichten.
Am 28. April 19 Uhr liest Lorenz Hemicker aus seinem Buch: "Mein Großvater, der Täter - Eine Spurensuche." Der Großvater war als Bauingenieur zuvor tätig im Bauamt Lüdenscheid, verantwortlich für die Erstellung der Exekutionsgruben nahe Riga und wurde nach Kriegsende dafür nie zur Rechenschaft gezogen.
Über die Kriegsendverbrechen zwischen Köln und Lüdenscheid referieren Dr. Stefan Corssen (Wipperfürth) und Matthias Wagner am 12. Mai um 18 Uhr. Unter den Opfern waren osteuropäische und westeuropäische Zwangsarbeiter sowie Juden.
Einen Einblick in die Verbrechen der "Ordnungspolizei"gibt Dr. Stefan Klemp (Dortmund) am 19. Mai um 18 Uhr: "Polizei-Bataillone im Einsatz: Deportationen und Massenmorde".
Die Ausstellung und das Begleitprogramm finden im Bürgerforum des Rathauses Lüdenscheid statt.
Presseberichte/ Fotos
"Lüdenscheider Nachrichten", 28.4.2026: "Erinnerung an Nazi-Opfer im Baltikum"
"Lüdenscheider Nachrichten", 30.4.2026: "Die Enttarnung einer Legende"
15.11.2025 Nacht der Kultur Lüdenscheid Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.
Filmvorführung: "Lüdenscheid 1933-1945 – KEIN Vogelschiss deutscher Geschichte
Ab 18.00 Uhr alle 20 Minuten, Raum 3 (EG)
"LÜDENSCHEID MILITARISIERT SICH" – EINE COLLAGE AUS BILDERN UND TEXTEN
Der Film läuft rund zehn Minuten und wird jeweils zur vollen Stunde, um 20 sowie um 40 nach wiederholt.
Zudem sind die Ge-Denk-Zellen von 18.00 bis 22.00 Uhr geöffnet (Zugangs über den Eingang Marienstraße).
Neue Stolpersteine für Lüdenscheid:
13.11.2025 Vortrag 14.11.2025 Verlegung
Warum gibt es 17 neue Stolpersteine?
Darüber spricht für Herrn Demnig sein Vertreter am Donnerstag, den 13.11.2021, um 18.00 Uhr
in der Mensa der Staberger Gymnasien (Gebäude hinter der Rückseite der Schulen).
Jeder ist herzlich eingeladen.
Mehr als tausend Menschen wurden in Lüdenscheid Opfer tödlicher Gewalt der Nationalsozialisten. Mit der Verlegung von 17 weiteren Stolpersteinen wird an einige dieser Menschen erinnert. Damit wird deutlich, dass die nationalsozialistische Gewaltherrschaft nicht nur in den Konzentrationslagern den Tod brachte, sondern auch am Wohnort.
Von der Stiftung Stolpersteine werden am Freitag, den 14.11.2025 ...
... um 9.00 Uhr drei Steine an der Alten Wache, Buckesfelder Straße für die drei Soldaten Fritz Gass, Alex Kamp und Heini Wiegmann verlegt, die vier Tage vor Kriegsende dort am 9. April 1945 von ihren Kameraden wegen sogenannter Fahnenflucht erschossen wurden.
... um 9.30 Uhr werden drei Stolpersteine für das jüdische Ehepaar Ripp und ihren Sohn Uriel vor ihrem früheren Wohnhaus in der Bahnhofstr. 32 verlegt.
... um 10.00 Uhr, wenige Häuser weiter, folgt an der Bahnhofstr. 48 die Verlegung von vier Stolpersteinen für die Mitglieder der jüdischen Familie Slager, die hier wohnte und ein Obst- und Gemüsegeschäft führte.
... um 10.45 Uhr wird an der Thünenstr. 6 der jüdischen Kaufmannsfamilie Rot(h)schild gedacht, deren Kinder in Lüdenscheid zur Schule gingen.
... um 11.30 Uhr folgt die Verlegung eines Stolpersteins für die frühere Schülerin des damaligen Mädchen-Lyceums und heutigen Geschwister-Scholl-Gymnasiums Marianne Dickehut in der Nähe der Hochstr. 23. Nach einer Operation im Alter von 19 Jahren änderte sich ihr Gesundheitszustand und sie wurde verhaltensauffällig. Deshalb erfolgte die Zwangseinweisung in eine Landesklinik und ihre Ermordung im Rahmen des NS-Euthanasieprogramms.
... um 12.30 Uhr: Mit einem Stolperstein vor dem Haus Schillerstr. 9 wird des ermordeten Otto Mannesmann gedacht. Er wurde von den Nationalsozialisten wegen seiner offenen Regimekritik und seiner Homosexualität ins KZ eingewiesen, wo er am 18.03.1944 an den Folgen der unmenschlichen Behandlung starb.
... um 13.00 Uhr wird Im Hasley 18 des "Radioverbrechers" Franz Feldmann gedacht. Er war Vertrauensmann bei der Firma Hueck und hörte "Feindsender". Ein Kollege denunzierte ihn. Nach der Verurteilung zur Zuchthausstrafe wurde Feldmann in einem Bombenentschärfungskommando eingesetzt. Bei einem Einsatz in Bergkamen kam die ganze Gruppe am 16.03.1945 ums Leben.
Viele Lüdenscheider tragen finanziell und mit Beiträgen zum Gelingen bei: Adolf Reichwein-Gesamtschule, Arbeiterwohlfahrt Lüdenscheid, CSD-Lüdenscheid, Familie Feldmann, Friedensgruppe, Gertrud Bäumer Berufskolleg, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Jusos, Zeppelingymnasium.
Unterstützt und begleitet wird die Verlegung von STL, Stadt Lüdenscheid und der örtlichen Polizei.
Koordiniert wird das Gemeinschaftsprojekt von den Ge-Denk-Zellen.
Interessierte können jederzeit ohne Voranmeldung dazukommen.
Rosa Winkel. (Leider beendet...) Als homosexuell verfolgte Häftlinge in den Konzentrationslagern 1933-1945... ...und heute?
27.09.2025 - 09.11.2025
Ausstellungsprogramm:
27.09.2025// 16:00 Uhr: Museen der Stadt Lüdenscheid
Eröffnung
01.10.2025// 18:00 Uhr: Museen der Stadt Lüdenscheid
Vortrag: Hans-Ulrich Dillmann
08.10.2025// 19:00 Uhr: frieda's Filmabend
Zum Thema der Ausstellung
15.10.2025// 18:00 Uhr: Museen der Stadt Lüdenscheid
Vortrag: "Ein verhängnissvoller Liebesbrief"
22.10.2025// 19:00 Uhr: frieda's Filmabend
"Klänge des Verschweigens"
23.10.2025// 17:00 Uhr: Apollo-Film-Theater Altena
"Klänge des Verschweigens"
29.10.2025// 18:00 Uhr: Museen der Stadt Lüdenscheid
Vortrag: Die Stonewall Riots
05.11.2025// 19:00 Uhr: frieda's Filmabend
Zum Thema der Ausstellung
09.11.2025// 19:00 Uhr: Museen der Stadt Lüdenscheid
Finnissage
12.11.2025// 19:00 Uhr: frieda's Filmabend
Zum Thema der Ausstellung
Die Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V. möchten Sie und Euch in Kooperation mit dem CSD-Verein Lüdenscheid ganz herzlich zur Ausstellung und dem Begleitprogramm in die Museen der Stadt Lüdenscheid einladen.
Wir zeigen dort vom 27. September bis zum 09. November 2025 die umfangreiche Ausstellung "Rosa Winkel - als homosexuell verfolgte Häftlinge in den Konzentrationslagern Buchenwald und Mittelbau-Dora", die wir um drei Lüdenscheider Biographien ergänzt haben.
Rund um dieses Thema haben wir ein interessantes Beiprogramm aus Vorträgen und Filmvorführungen zusammengestellt, das dem im Anhang befindlichen Flyer entnommen werden kann.
Diese Ausstellung mit den stattfindenden Veranstaltungen soll uns anregen, darüber nachzudenken, wie schnell aus alten Vorurteilen Vorverurteilungen und Verurteilungen werden können, wenn diese politisch gewollt instrumentalisiert werden.
Auch beschäftigt uns die Frage: "Wo stehen wir heute?". Ist die weitest gehende rechtliche Gleichstellung heute gleichbedeutend mit einer gesellschaftlichen Akzeptanz?
Wir freuen uns zunächst auf eine Er&opuml;ffnung mit Grußworten der beteiligten Vereine, des Bürgermeisters und des Leiters des Museums sowie insbesondere auf den Vortrag von Daniel Schuch, einem der Kuratoren der Ausstellung der Gedenkstätte Buchenwald. Musikalisch wird Nancy Siskou den Rahmen vervollständigen.
Bei den in den folgenden Wochen stattfindenden Vorträgen und Filmen sind wir gespannt auf Austausch und Diskussion, vielleicht können diese Abende ein wenig zum Kennenlernen dienen, um miteinander statt übereinander zu reden, aber auch am Thema durchaus kontrovers zu diskutieren.
"Nestwärme, mein Opa der Nationalsozialismus und ich" 26.05.2025 um 18.00 Uhr
Filmvorführung mit anschließender zur Diskussion im Kulturverein FRIEDA Herzogstraße 3, 58511 Lüdenscheid Weitere Informationen
Weiterhin Bitte um Unterstützung!
Der Ge-Denk-Zellen-Verein plant zum 80. Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler eine Ausstellung "Ziviler Widerstand" in unserer Stadt und Region. Hierzu bitten wir um Ihre Unterstützung. Wenn Sie Dokumente, Briefe, Tagebücher, Bilder und anderes aus der NS-Zeit haben, würden Wir uns Freuen, von Ihnen zu hören. Näheres kann dem folgenden Presseartikel entnommen werden. Presse
06. - 21.03.2025 Aufstieg und Abstieg der Demokratie in Lüdenscheid - Ausstellung
im Jürgen-Dietrich-Forum, Rathaus Lüdenscheid
06.03.2025, 18 UHr - Eröffnung mit Grußwort des Bürgermeisters und Enführung
10.03.2025, 18 Uhr - Vortrag Michael Lang: "Musik als Waffe"
17:03:2025; 18 Uhr - Film von Peter Heller: "Hugenberg" Presseberichte
12.11.2024 "Tagebuch vom Ende der Welt"
Lesung und Diskussion mit der russischen Schriftstellerin Natalja Kljutscharjowa und der Autorin und Übersetzerin Ganna-Maria Braungart. Presseberichte
09.11.2024 Nacht der Kultur Lüdenscheid
Volkshochschule Altes Rathaus Raum 3
Im Rahmen der Nacht der Kultur zeigen wir den Film "Jüdisches Leben damals in Lüdenscheid"
05.11.2024 18 Uhr "Das Andere Deutschland" - Vortrag
29.10. - 13.11.2024 Widerstand in Lüdenscheid 1933 - 1945
Bürgerforum, Rathaus Lüdenscheid
Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden. Presse 1 - Presse 2
Weitere Informationen zur Ausstellung und begleitenden Vorträgen finden Sie auf unserem Veranstaltungsplakat:
27.09.2024 Tag des Flüchtlings
Christian Bley und Matthias Wagner nahmen für unseren Verein den Tag des Flüchtlings zum Anlass, sich für Migrantinnen und Migranmten stark zu mach und ein Zeichen gegen Hetze, Hass, Intoleranz und Gewalt zu setzen. Mit Plakaten und Handzetteln kamen sie in der Lüdenscheider Innenstadt mit Passantinnen und Passanten ins Gespräch. Presse zur Aktion
16.09.2024 19:45 Uhr Ein Lebenslanger Kampf - Das Jahrhundertleben des Wilhelm Kaufmann
Film und Diskussion Parktheater Lüdenscheid
Vor Ort war auch die Regisseurin Karin Kaper.
Weitere Details zur Veranstaltung entnehmen Sie dem Pressebericht
Am folgenden Vormittag gab es dann eine Vorführung für Schülerinnen und Schüler. Presse
01.05.2024 Vom Kriegs-/Siegesdenkmal zur Europawahl - 150 Jahre Lüdenscheid und Europa
Rathausplatz - Maikundgebung des DGB
Ausstellung. Weitere Termine: 11.05., 18.05. und 25.05. jeweils am Rande des Wochenmarktes
Ab 08.05.2024 mittwochs 10-13 Uhr und 15-17 Uhr in den Ge-Denk-Zellen.
Saal Dahlmann, Grabenstraße 18
Vortrag mit Gustav Horn, Wirtschaftswissenschaftler.
Strategien gegen den Rechtsruck: Die AfD scheint sich fest in der deutschen Politik etabliert zu haben. Bei der Diskussion über Gegenstrategien geht es meist darum, ob und wie man mit den Funktionären der Partei und ihren Wählern reden soll. Aber reicht das? Drücken sich in der Attraktivität rechtspopulistischer Parteien für viele Menschen in Europa nicht tieferliegende gesellschaftliche Probleme aus? Und wie lassen sich diese angehen? Gustav A. Horn meint: Jahrzehnte neoliberaler Politik haben den Boden für den Rechtspopulismus bereitet. Und er zeigt konkret, wie ein Politikwechsel aussehen muss, der die Demokratie stärkt und unser Land in eine Zukunft führt. In der Presse
Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.
Marienstraße 2 Ecke Wilhelmstraße ♦ 58511 Lüdenscheid
Öffnungszeiten ♦ mittwochs 11 - 13 Uhr und 15 - 17 Uhr
Weitere Termine nach Vereinbarung